Für ihren Entwurf des neuen Gebäudekomplexes haben die Architekten Jan Aulík und Leoš Horák das vorhandene Gelände aufgegriffen, um Geschäfte, Cafés und Restaurants, Büroflächen und eine Tiefgarage im Gesamtaufbau unterzubringen. Das Einkaufszentrum (9.000 m2) befindet sich im Gebäudefuß, während die sich einzeln darauf erhebenden Gebäude Büroflächen auf insgesamt 26.000 m2 bieten.
Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich im Innenbereich war das Dekor der Aufzüge aus AGC Matelac in drei unterschiedlichen Farbgebungen. Matelac ist zwar mattiert, aber in Fragen der Wartung, der Langlebigkeit und des Aussehens wie normales Glas zu verwenden. Das war genau, was wir brauchten.
Ein wichtiges Element der lebendig wirkenden Fassade ist das multifunktional beschichtete ipasol Ultraselect 62/29 mit Sonnen- und Lärmschutz für mehr Nachhaltigkeit: Das Gebäude hat das Zertifikat „BREEAM Excellent“ erhalten. Das beidseitig feuerbeständige Pyrobel 16T bietet ein Plus an Sicherheit.
Lebendige Fassade
Das Besondere der Konstruktion ist das geneigte rautenförmige Glasdach, das eine fünfte Fassade bildet und der vertikalen Struktur den Eindruck einer eleganten Silhouette verleiht.
In diesem Fall stießen wir am Markt auf Coating on Demand von AGC, was sich sehr schnell als die beste Lösung herausstellte, weil sich das ursprüngliche Aussehen damit reproduzieren ließ. Im Vergleich mit der Originalverglasung aus den 1960ern erwies sich das mit Coating on Demand erstellte Modell als nahezu identisch.
Neue Wege gingen die Architekten von Studio Gang bei „Solar Carve“ in New York. Sie entwarfen das zwölfstöckige Bürogebäude mit 13.500 Quadratmetern Nutzfläche auf Basis eines Konzeptes, das sie „Solar Carving“ nennen: Der Verlauf der Sonne binnen eines Tages wurde genau analysiert. Anschließend bestimmten sie einige Teile des Gebäudes, „schnitten“ sie heraus und verschlossen die Fehlstellen mit schrägen, polygonartigen Glasflächen.
In diesem energieerzeugenden Gebäude befinden sich viele verschiedene Räume für viele verschiedene Arten des Unterrichtens und Studierens. Das ökologischste Gebäude der TU Delft bringt das Ziel eines klimaneutralen Betriebs bis 2030 ein Stück näher.
Gesundes Gebäude – für die Menschen und den Planeten