Nach umfassender Umgestaltung bietet das Königliche Museum der Schönen Künste Antwerpen (KMSKA) heute eine perfekte Symbiose aus Kunst, Architektur und technischer Innovation. Museumsbauer Meyvaert war für die Gestaltung aller Ausstellungsräume verantwortlich. AGC Glass Europe lieferte die passenden Verglasungen, die im Inneren für Brandschutz und Sichtkomfort sorgen: Das beeindruckende Atrium des Museums flutet die Galerien mit natürlichem Tageslicht. Die Planer setzen hierfür das Brandschutzglas „Pyrobel 25 EG Vision Line“ ein, weil es ohne Zwischenpfosten auskommt, über Eck ausgeführt werden kann und somit nicht nur für hohe Sicherheit sorgt, sondern auch freie Sichtachsen zu allen Kunstwerken schafft. Ferner sorgt das nahezu unsichtbare Antireflex-Glas „Clearsight“ in allen Ausstellungsvitrinen für exzellente Durchsicht auf die Exponate – ohne störende Spiegelungen.
Das Königliche Museum der Schönen Künste Antwerpen ist eine Kunstsammlung von hohem internationalen Renommee. Es erhält, verwaltet und erweitert die Sammlung aus sieben Jahrhunderten und führt sogar Forschungen zu den Werken, verwendeten Techniken, Farben und visuellen Sprachen durch. Nach einer langjährigen Umgestaltung und der Neueröffnung profitieren Besucher:innen von einem offenen und hellen Raumkonzept: Für das beeindruckende neue Atrium lieferte AGC Glass Europe mit "Pyrobel 25 EG Vision Line" eine vollflächige Brandschutzverglasung der Klasse F60 (EI60) ohne vertikale Profile. So entstehen feuerfeste Glaswände ohne Unterbrechungen, mit entsprechend weitem und ungestörtem Sichtfeld. Anstelle von Pfosten nutzt Pyrobel Vison Line eine nur 4-5 mm schmale transparente Silikonfuge, die die feuerfesten Scheiben sicher verbinden. Im Scheibenzwischenraum (SZR) benötigt das Glas zudem keine Abstandshalter, da es aus ganzen Glastafeln geschnitten wird. Die Brandschutzschicht reicht bis zum Rand, sodass Betrachter der Glaswände die Trennung der einzelnen Gläser wirklich nur über wenige Millimeter transparenten Silikons erkennen können.
Die Ganzglaswand bildet im Brandfall für gesicherte 60 Minuten eine beidseitig wirksame Feuersperre gemäß EN 13501-2. Sie erfüllt zudem eine Schlagfestigkeit der Klasse 1B1 (gemäß EN 12600) und eine Einbruchhemmung der Klasse P2A (gemäß EN 356). Bemerkenswert sind auch die technischen Werte, die für Wohlbefinden sorgen: Die Verglasung erzielt mit einem Schallschutz von 43 Dezibel (gemäß EN 12758) eine ruhige Atmosphäre und flutet die ans Atrium angrenzenden Räume mit hohen 82 Prozent des sichtbaren Tageslichts.
„Unsichtbare“ Verglasung für 61 Vitrinen
Alle Vitrinen und Schaurahmen des Museums wurden mit dem Antireflexglas „Clearsight“ von AGC Glass Europe ausgestattet. Wie viel besser das die Durchsicht auf die Exponate gestaltet, zeigt ein Vergleich: Üblicherweise in Schaufenstern eingesetztes Floatglas reflektiert nach außen etwa acht Prozent des sichtbaren Lichts. Beim Antireflexglas „Clearsight“ reduziert sich die Reflexion durch eine Spezialbeschichtung auf unter ein Prozent – die Tageslichttransmission beträgt bis zu 98 Prozent. Die farbneutrale entspiegelte Verglasung vor den historischen Exponate ist somit nahezu unsichtbar.